Nach dem Liberalen Jugendtag in Uelzen, an welchem Isabel und Jan letztes Wochenende teilnehmen konnten – nahmen wir vom Kreisverband Harburg-Land am “Spaß & Politik Wochenende” in Lembruch am Dümmer See teil. Das Thema war Europa.

Die Location war ein Jugendgästehaus, in welchem die organisierenden Osnabrücker bereits im Jahr zuvor ihr “SPW” statt finden lassen hatten.

Konstantin Kuhle gab der Runde eine “Einführung in die Europäische Union”, in welcher er auf die Geschichte und Entwicklung der EU, den Institutionen und Kompetenzen sowie den Verträgen der EU einging. Im Anschluss beschäftige sich Oliver Olpen mit dem “Vertrag von Lisabon” und Florian Berg (JuLis Hessen) mit den Gründen zur Ablehnung des Vertrags – welche beispielsweise bei den Iren dazu geführt haben. Den Sonntag füllte Florian Bernschneider mit einem Vortrag zum Thema Wahlkampf.
Insgesamt war es ein sehr gelungener SPW, welcher sehr viel Spaß gemacht hat!

Ein großer Dank an den KV Osnabrück-Stadt, die das Wochenende hervorragend organisiert haben.

Phillip Franke

PM des KV Osnabrück-Stadt

Liberaler Jugendtag in Uelzen

12.10.2008 Jan Filter Berichte

Genau so einen haben die niedersächsischen JuLis am vorvergangenen Wochenende in Uelzen abgehalten.

Und was ist das, so ein “Liberaler Jugendtag”? Im Grunde genommen handelt es sich dabei um einen programmatisch eingegrenzten Kongress. So hießen die Themen in Uelzen eben Sozialpolitik, Verbraucherschutz und Europapolitik.

Die beiden ersten Themen wurden Samstag nachmittag behandelt und in je einer Arbeitsgruppe diskutiert. Beide Vertreter des Kreisverbandes Harburg-Land haben sich dabei für die Verbraucherschutz-Gruppe entschieden. Isabel Maria Lichtnau hat die als Leiterin des entsprechenden Landesarbeitskreises sogar geleitet.

Worum ging es in dieser Arbeitsgruppe? Es ging grob gesagt darum, wie denn ein liberaler Verbraucherschutz überhaupt aussehen kann und sollte – und natürlich auch darum, wie er gerade nicht aussehen sollte.

Ein Ergebnis war zum Beispiel, dass alle in der Runde der Meinung waren, dass noch mehr Warnhinweise allenfalls die zweitbeste Methode der Verbraucherinformation wären und positive Hinweise wie “für Allergiker gegen dieses und jenes geeignet” letztlich den selben Zweck erfüllen können, ohne einen bei manchen Produkten bereits jetzt erkennbaren Overkill an Pro-Forma-Warnungen zu provozieren, der dem Verbraucher ja auch nicht weiterhilft.

Für mich selber war es interessant und lehrreich, sich überhaupt mal ausführlicher mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

In der Arbeitsgruppe zur Sozialpolitik wurde sich vor allem mit einigen Grundsatzfragen befasst. Es ging unter anderem darum, so wichtigen Begriffen wie Solidarität und Gerechtigkeit eine liberale Seele zu geben. Ein konkreter Punkt war dabei auch das Thema Ehrenamt, inklusive der berühmt-berüchtigten Ehrenamtscard.

Alles beides sind Themen, die nach unserer Einschätzung sowohl bei JuLis als auch in der FDP noch einiges an Debatte vertragen können. Auf beiden Feldern sehen wir schließlich bei der politischen Konkurrenz teilweise ganz fürchterlich unliberale Methoden. Die Zeit ist reif, da mal mit unseren Standpunkten dagegenzuhalten.

Nach der obligarotischen JuLi-Party in der Nacht ging es dann am Sonntagmorgen gleich wieder weiter, und zwar mit dem Thema Europa. Konstantin Kuhle, den wir Samstag bereits zu unserem niedersächsischen JuLi-Kandidaten für die Europawahl nominiert hatten, diskutierte das Thema EU und europäische Integration und wir unterhielten uns auch über die weiteren Folgen und Möglichkeiten nach der gescheiterten Verfassung und dem ebenso gescheiterten Vertrag von Lissabon.

Am vorvergangenen Freitag, dem 19. September, hatten die Jungen Liberalen Harburg-Land ins Ehestorfer „Erlebniskochen-Haus“ zum Grillabend eingeladen. Mit dabei war MdL Jan-Christoph Oetjen, der als agrarpolitischer Sprecher der FDP im Landtag unter anderem mit dem Thema Verbraucherschutz befasst ist und den JuLis vor Ort einen Einblick in das Thema Liberaler Verbraucherschutz geben konnte.

Als Gäste waren auch JuLis aus den Landkreisen Lüneburg und Stade angereist. Der Landesvorstand der JuLis, der das Thema Verbraucherschutz am kommenden Wochenende auf dem Liberalen Jugendtag in Uelzen auf die Agenda gesetzt hatte, war ebenfalls anwesend. Auch einige interessierte Gäste hatten sich eingefunden.

Jan-Christoph Oetjen, selbst noch unter 35 und damit JuLi, informierte die Jungpolitiker in gemütlicher Runde, sowohl über aktuelle, als auch über grundlegende Themen seines Fachgebiets. So wurde bei leckerem Grillgut über Vor- und Nachteile der Ampelkennzeichnung bei Lebensmitteln diskutiert, über Dioxinbelastung in der Landwirtschaft und darüber, wie Ernährungserziehung gefördert und verbessert werden kann.

Isabel Maria Lichtnau, bei den Harburger JuLis zuständig für Programmatik und auf Landesebene Leiterin des Arbeitskreises „Umwelt und Innovatives“, der sich ebenfalls mit Verbraucherschutz beschäftigt, war mit dem Abend zufrieden: „Wir freuen uns, dass diese Kombination aus Politik und Grillabend auch bei unseren Gästen so gut angekommen ist und hoffen, die Veranstaltung im kommenden Jahr zu wiederholen.“